Koh Ta Kiew und Koh Rong, Kambodschas Strände um Sihanoukville

Hier findest du Strände wie aus dem Bilderbuch, kristallklares Wasser, umgeben von Palmen und nahezu Menschenleer – Die Strände in der Nähe von Sihanoukville und der Inseln davor, zählen zu den besten Südostasiens.


Sihanoukville

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Auch wenn die Stadt Sihanoukville selbst nicht zu den Glanzlichtern Kambodschas gehört, sind ein paar Tage oder Wochen unweit des Zentrums durchaus zu empfehlen. Während die Strände nahe der Innenstadt vom lokalen wie internationalen Massentourismus zerstört werden, findest du, nur wenige Kilometer weiter südöstlich, sehr ruhige und traumhaft schöne Strände mit Hippieatmosphäre. Der „Otres“-Beach verfügt über zwei Abschnitte, die ihm die unglaublich kreativen Namen „Otres 1“ und „Otres 2“ verleihen. Hier lässt es sich gut aushalten, tagsüber relaxt man zwischen Hängematten und Bambushütte am weißen Sandstrand und nachts spielt man mit einem Bier in der Hand mit dem flouresziernden Plankton im flachen Wasser. Die Unterkünfte hier servieren lokale und westliche Gerichte in hoher Qualität aber auch mit angehobenen Preisen. Günstiger und authentischer bekommst du dein Essen, wenn du auf Höhe des „Otres 1“ auf die Straße gehst.

Wie komm ich da hin?

Aus ganz Kambodscha und von der thailändischen Grenze aus fahren Busse hier hin. Vom Busbahnhof in Sihanoukville nimmst du am besten ein Motorradtaxi. Dieses sollte nich mehr als 2€ kosten und bringt dich schnell durch den Verkehr. Adrenalin inklusive. Ein Tuktuk macht Sinn, wenn du zu zweit oder dritt reist, ca. 4€.

Sicherheit

Sihanoukville ist prinzipiell nicht gefährlich aber man hört vermehrt von Diebstählen und auch von Motorradfahrern, die Touristen gewaltsam die Handtasche davon reißen. Die meisten Unterkünfte haben einen Security-Mann der nachts auf das Anwesen aufpasst. Ich will hier keinen verängstigen, aber man sollte in Sihanoukville ein wenig auf sich und seine Wertsachen Acht geben.

Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: Dorm ab 3€, Bambushütte ab 10€
  • Essen: auf Straße ab 1€, in Unterkunft ab 3-4€
  • Bier: ab 1€

Koh Ta Kiew

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Eine durchaus merkwürdige, wenn auch unglaublich paradiesische Insel. An den absolut perfekten Stränden tummeln sich tagsüber wenig Touristen. Manchmal kommen Boote, die Daytripper vom Festland bringen, welche dann den zentralen Strand für drei Stunden überfluten, dann wird es wieder ruhig. Auf der Rückseite der Insel betreibt das Militär ein zweifelhaftes Unterfangen, das man nicht recht durchschaut. Gerüchte reichen vom Anbau Marihuanas bis zum Errichten eines geheimen militärischen Stützpunktes. Auf jeden Fall wird man sehr deutlich zurück an den Strand verwiesen, sollte man sich einmal zu sehr ins Innere der kleinen Insel verirrt haben.

Die vier sehr improvisiert erbauten Unterkünfte am Strand zahlen dem Militär einen kleinen monatlichen Betrag und werden dafür geduldet. So kriminell auch alles erscheint, die Stimmung hier ist fantastisch, extrem entspannt und viele kommen hier nie wieder weg. Eine am Ende des Strandes in den Wald gestampfte Absinth-Destillerie gibt Raum für spirituelles Wachstum. Aufpassen musst du jedoch vor allem an den schönsten Strandabschnitten auf die Seeigel. Diese tummeln sich gerne im flachen Wasser und sind kein Spaß wenn du in einen trittst.

Wie komm ich da hin?

Am besten kommst du nach Koh Ta Kiev, indem du am „Otres“-Beach einen der vielen Fischer ansprichst. Nach freundlicher Verhandlung und vor allem wenn du mehr Leute mit dem gleichen Ziel anschleppst, werdet ihr euch einig werden und auf die ca 20 minütige und 5-10€ teure (zusammen) Reise gehen. Für den Rückweg helfen dir die Leute in den Unterkünften.

Sicherheit

Das einzige was mir dazu einfällt, sind die Killerameisen, die mich eiskalt attackiert haben als ich nachts in die Büsche pinkeln wollte. Äußerst schmerzhaft..

Kosten

  • Tagesbudget: 15-30€
  • Schlafen: Hängematte ab 2€, Zelt ab 4€, Bambushütte ab 12€
  • Essen: nur in Unterkünften, ab 4-5€
  • Bier: ab 2€

Koh Rong

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So ziemlich das Gegenteil von Koh Ta Kiew und trotzdem nicht weniger zu empfehlen. Die Insel ist für seine Tauchgebiete bekannt. Am Hauptstrand auf der Vorderseite findest du du viele Tauchschulen, Bars, Restaurants und Unterkünfte. Da sich hier wirklich alles um Tourismus dreht, sind die Preise nicht mehr ganz so günstig. Wenn du ein bisschen suchst und nicht unbedingt dein eigenes Bungalow direkt am Strand brauchst findest du aber auch hier eine preiswerte Unterkunft mit gutem, authentischen Essen. Es gibt auf Koh Rong mehrere Hilltop Bars, von denen du eine unglaubliche Aussicht genießt, während du deinen Fruchtshake schlürfst.
Zu den Feiertagen, insbesondere an Silvester wird es auf Koh Rong sehr voll. Preise schnellen in die Höhe und es wird schwieriger eine Unterkunft zu finden.

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Wer entspannen will, sollte die Insel um diese Zeit meiden oder sich auf der Rückseite de Insel, in einer Bambushütte am kilometerlangen weißem und noch nicht bebautem Strand verschanzen bis das Übel vorbei ist.

Wie komm ich da hin?

Nach Koh Rong kommst du vom großen Anleger von Sihanoukville. Die Bootsfahrt (ca. 10€ Return) dauert etwa eine Stunde und kann mitunter sehr unruhig werden. Meterhohe Wellen lassen das Boot heftig schaukeln und viele Mitreisende werden sich übergeben. Hoffentlich hast du einen stabilen Magen.

Sicherheit

Diebstähle kommen vermehrt vor, auf der von Backpackern sehr beliebten Insel. Pass hier ein bisschen stärker auf deine Wertgegenstände auf, dann passiert nichts.

Das Eis für die Shakes entspricht nicht überall auf der Insel den Ansprüchen unseres Verdauungssystems.

Kosten

  • Tagesbudget: 15-30€
  • Schlafen: DZ ab 5€, Bungalow ab 12€
  • Essen: ab 2€
  • Bier: ab 1,50€

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