Wie in Avatar – Die unglaublichen Berge von Zhangjiajie, China

Wo genau ist das und wie komme ich dahin – Das war auch meine erste Frage, als ich zum ersten Mal Fotos von dieser Laune der Natur zu Gesicht bekommen habe. Wie von einem anderen Stern, wirken die senkrecht in den Himmel ragenden Türme aus Sandstein. Hier erfährst du, wie du dort hin kommst und was du wissen solltest.


Was gibt’s da zu sehen?

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Die extremste Karstlandschaft der Welt. Verteilt auf zwei Nationalparks findest du auf einer Fläche von tausend Quadratkilometern die Türme aus Fels, die du aus dem Film Avatar kennst, der größtenteils hier gefilmt wurde. Durch die beiden Parks wuseln sich hunderte Wanderpfade – Sich eine Karte im Hostel oder am Eingang zum jeweiligen Park zu besorgen, ist sehr zu empfehlen.

Wulingyuan

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Das ist der Park, in dem du die aus dem Film bekannten Felstürme bestaunen kannst. Die Eintrittskarte verschafft dir Zugang für vier Tage. Die sind eigentlich genug, um die wichtigsten Aussichtspunkte gesehen zu haben. Busse (im Preis inbegriffen) verbinden die wichtigsten Knotenpunkte im Park. Es gibt drei Seilbahnen für diejenigen, die den teils steilen Aufstieg scheuen. Diese sind jedoch mit knapp 10€ pro Fahrt recht teuer und nicht im Preis des Tickets inbegriffen.

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Stellenweise und vor allem an Wochenenden kann es sehr voll werden. Besonders an den bekanntesten Aussichtspunkten wimmelt es dann von nicht besonders zuvorkommenden Chinesen, die es alle sehr eilig haben. Prinzipiell gilt, je weiter weg von der nächsten Busstation, umso leerer wird es, denn chinesische Touristen sind sehr faul.

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Ein Blick in die Wettervorhersage ist manchmal anzuraten. In den Bergen von Wulingyuan hängt oft dichter Nebel und dann sieht man gar nichts mehr. Die Wanderungen sind dann trotzdem schön, aber die meisten kommen ja eher wegen der beeindruckenden Aussicht. Schlafen kannst du direkt im Ort Wulingyuan, hier gibt es Unterkünfte in allen Preisklassen. Wulingyuan ist mit dem Bus ca. eine Stunde von Zhangjiajie entfernt. Busse fahren stündlich (0,25€).

Tianmen

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Dieser Park direkt vor den Türen von Zhangjiajie ist vor allem bekannt wegen der Glasbrücke und des Glaswalks am Rande eines 200 Meter hohen Karstfelsen. Man zahlt hier unabhängig vom Wulingyuan Park einen Eintritt, der einem Zugang zur Seilbahn und den Bussen gibt. Die Glasbrücke kostet separat, während der Skywalk quasi kostenlos ist (man zahlt nur für die Schuh-Cover).

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Der Name Tianmen bedeutet übrigens Himmelstor und beschreibt ein riesiges Fenster in einem der Berge. Viele Stufen führen zu diesem für Chinesen sehr spirituellen Ort. Die Wartezeit am Eingang des Parks kann Stunden betragen, bring also genug Zeit und Proviant mit.


Wie komm ich da hin?

Von Changscha sowie von Fenghuang fahren fast stündlich Busse nach Zhangjiajie (ca 10€, 4-5 Stunden). Außerdem hat Zhangjiajie einen Bahnhof, wo Züge von überall sonst ankommen.


Sicherheit

Abgesehen von der Gefahr, die von einer Wanderung am Abgrund eines 200 Meter hohen Kalkteinfelsens ausgeht, gibt es hier nichts Nennenswertes.


Insider-Tipps

  • Mit gültigem Studentenausweis bekommst du vielerorts bis zu 50% Ermäßigung.
  • Es gibt überall gutes und bezahlbares Essen auf den Wegen im Park.
  • Meide Feiertage und Wochenenden!
  • Besorge dir eine deutliche Wanderkarte im Hostel!

Kosten

  • Eintritt Park: ca. 30-35€ pro Park
  • Tagesbudget: 20-25€ excl. Eintritt
  • Schlafen: Dorm ab 5€, DZ ab 16€
  • Essen: ab 1,30€
  • Bier: ab 0,60€ im Geschäft

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

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