Hoi an – Vietnam wie aus dem Bilderbuch

Das gute Leben, so wie es sich die einstigen Kolonialherren damals vorgestellt hatten – Wer in Hoi An in ein Restaurant einkehrt, genießt Kost nach alt-französischem Standart, da kommt ein Eiskaffee dann schon mal mit separatem Eis und Zucker, einem Glas Wasser, einer Scheibe French Toast und Erdnüssen (kein Scherz). Natürlich steckt hinter der Fassade eine nach wie vor vietnamesische Stadt, in der die Bevölkerung weder Geld noch Zeit für diese Art Lifestyle hat.


Was gibt’s da zu sehen?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hoi An ist eine strahlend schöne Stadt, zumindest die Altstadt am Kanal. Die Besitzer der schnieken Häuser geben ihr Bestes, um die alten Gebäude möglichst gut in Schuss zu halten, um darin Unterkünfte oder Restaurants zu beherbergen. Die Rechnung scheint aufzugehen, denn Hoi An lockt viele Besucher aus der ganzen Welt an.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Überall findet man kleine, hübsch dekorierte Straßen und Gassen. Die typisch chinesischen Laternen strahlen grell rot in der Sonne und bieten, wie die gelb angestrichenen Häuser, einen fabelhaften Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Ich kann die anderen Touristen verstehen, es ist wirklich wunderschön hier.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Neben der alten und für die Locals sehr wichtigen Brücke tummeln sich Frauen, die volle Körbe mit Obst durch die Gegend schleppen um dieses an Touristen zu verkaufen. Mehr Umsatz machen sie wahrscheinlich weil alle sie fotografieren wollen und dann natürlich die Hand offen gehalten wird. War ja auch irgendwie klar.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf dem Markt geht es da schon ein bisschen authentischer zu. Das Obst kostet nur noch ein Viertel und von der entspannten Atmosphäre gibt es keine Spur mehr. Hier herrscht Krieg. Wer zu viel für die Bohnen verlangt, wird von den Käufern beschimpft und wer die Kokosnüsse zu billig anbietet, bekommt von den anderen Verkäufern auf den Deckel. Sich selbst regulierende Märkte also.

Relativ bezahlbare Unterkünfte findet man eher auf der anderen Seite des Wassers. Hier sind die Straßen nicht mehr ganz so hübsch, dafür sind die Menschen entspannter und es fühlt sich ehrlicher an.


Wie komm ich da hin?

Hoi An liegt ca. 20km südlich von Da Nang, recht mittig in Vietnam. Die meisten Verbindungen führen hier entlang und es ist einfach, von fast überall einen Bus dorthin zu bekommen.


Sicherheit

Hoi An ist sehr sicher, die Wahrscheinlichkeit, dass du viel Geld freiwillig ausgibst, ist höher als bestohlen zu werden.


Insider-Tipps

  • Schlafe auf der anderen Seite des Kanals um Geld zu sparen.
  • Bier Hoi, das frisch gebraute Bier der Locals, kostet nur einen Bruchteil des normalen Bieres und schmeckt gut.
  • Du findest nicht wenige Menschen, die Deutsch sprechen. Schließlich war auch ein Teil Deutschlands einst kommunistisch.

Kosten

  • Tagesbudget: 15-30€
  • Schlafen: Dorm ab 5€, DZ ab 10€
  • Essen: ab 2€
  • Bier: ab 0,50€ (Bier Hoi)

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑