Nicht schön aber intensiv – Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh

Bettelnde Kinder, Dreck und eine der düstersten Geschichten Asiens – Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh glänzt nicht gerade durch Prunk und Schönheit. Doch zwischen all den hässlichen Seiten der Stadt findet man doch überall kleine Schätze und viel wichtiger: Die Menschen hier haben die Vergangenheit überstanden und gehen mit überraschendem Frohsinn und Optimismus durchs Leben.


Was gibt’s da zu sehen?

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Um Kambodschas Kultur zu verstehen, sollte man sich ein bisschen mit seiner Geschichte auseinandersetzen. In der alten zum Museum umgebauten Schule, sowie auf den „killingfields“ kann und sollte man dies tun. Der Besuch ist nichts für schwache Nerven und ich erspare euch die Bilder.

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Phnom Penh hat ein Müllproblem. Auch wenn die Stadtregierung dabei ist, das Image und Erscheinungsbild der Stadt aufzupolieren, geht Phnom Penh vielerorts im Dreck unter. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis die Einstellung zum Müll sich ändern wird.

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Ein paar bedeutsame Orte wurden aber bereits modernisiert und hübsch angerichtet. Ob jeder Schnickschnack nötig ist, während der Rest der Stadt im Dreck versinkt, ist ein schwieriges Thema, denn schließlich bringen schöne Dinge Tourismus und der wiederum bringt Geld. Der ewige Kreis.

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Die vielen Märkte, die du überall in der Stadt findest brauchen meiner Meinung nach zumindest keine Modernisierung. Die sind schön und bunt, wie sie sein sollten, wenn auch manchmal ein wenig arg voll und sehr laut. Vor allem drängen sich auch Motorradfahrer durch die Stände, was sehr nervig ist.

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Phnom Penh ist nicht schön und doch ist irgendwas an dieser Stadt magisch. Vielleicht ist es der derbe Beigeschmack oder die immer noch deutlichen Spuren der Geschichte. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch, wenn auch nicht für all zu lange.


Wie komm ich da hin?

Busse aus dem ganzen Land steuern die Hauptstadt an. Es gibt einen ziemlich zentral gelegenen Busbahnhof und einen weiter außerhalb. Innerhalb der Stadt sind Tuktuks eine günstige Fortbewegungsmethode.


Sicherheit

In Phnom Penh sollte man schon ein bisschen aufpassen. Es gibt hier sehr viel Armut und die sorgt für Kriminalität. Kinder, die mit dir spielen wollen, greifen dann schon mal nach deiner Tasche. Betrügereien gibt es überall, sei also ein bisschen vorsichtig. Frauen sollten abends vielleicht besser nicht alleine durch die Straßen ziehen.


Insider-Tipps

  • Einfach drauf los laufen, ohne Ziel und Plan.
  • Sonnenuntergänge von der Brücke am Fluss.
  • Vertraue den ach so niedlichen Kindern nicht.

Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: Dorm ab 3€, DZ ab 9€
  • Essen: ab 1€
  • Bier: ab 1

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

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