In Smog und Stau – Indonesiens Hauptstadt Jakarta

Gemischte Gefühle habe ich, wenn ich an Jakarta zurückdenke – Auch wenn es hier ein paar Dinge zu sehen gibt, ist das erste was mir in den Sinn kommt der Verkehr, der Smog und der Dreck. Jakarta ist keine schöne Stadt und entspannen kann man hier sicher auch nicht. Dennoch hat Jakarta eine spannende Geschichte und Überreste hiervon sind immer noch sichtbar.


Was gibt’s da zu sehen?

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Autos, viele Autos, und die sieht man nicht nur, die hört und riecht man auch. Die Stadt hat ein gewaltiges Verkehrsproblem. Zu den Stoßzeiten steht man dann schon mal zwei Stunden im Stau, weil man so blöd war ein Taxi für die drei Kilometer zu nehmen. Da heißt es Fenster zu und durch.

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Als Folge des Verkehrs ist die Sicht in Jakarta nicht sonderlich gut. Rund um das National-Monument, wo man zumindest mal ein bisschen weiter gucken kann als bis zur nächsten Häuserfront, wird der Smog sehr deutlich.

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In der Nähe des Hafens stehen Gebäude, die noch aus der niederländischen Kolonialzeit stammen. Viele von diesen sind zu Museen umgebaut, die einem tiefere Einblicke in die Geschichte Jakartas bieten. Andere sind schlicht und ergreifend zu überteuerten Cafés umgestaltet worden.

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Ein Hostel, das sich in Jakarta lohnt, und einem zumindest auf der Dachterrasse ein Gefühl von Urlaub ermöglicht, ist das ziemlich zentral gelegene „six degrees“- Hostel. Es gibt in der Hauptstadt Indonesiens nicht viele Unterkünfte, die eine vergleichbare Backpacker-Atmosphäre ausstrahlen.


Wie komm ich da hin?

Jakarta hat einen internationalen Flughafen, Bahnhöfe und etliche Busstationen, die mehr als nur chaotisch sind. Ohne fremde Hilfe ist es an denen quasi unmöglich den richtigen Bus zu finden. Mit Geduld und ein bisschen Vergnügen am Versagen wirst du aber schließlich immer and Ziel kommen. Innerhalb Jakartas sind Motorradtaxis eine gute Wahl, wenn du den Fahrstil der Driver nicht fürchtest. Sie bringen dich auf jeden Fall am schnellsten und günstigsten ans Ziel.


Sicherheit

Jakarta ist nicht gefährlich aber man sollte schon ein bisschen aufpassen. Auch bei Helligkeit und vor allem in der Gegend der niederländischen Kolonialgebäude gibt es Taschendiebe. Verstaue deine Wertsachen tief in der Tasche oder Rucksack und nimm nicht zu viel Geld mit auf die Straße. Ein zu langer Aufenthalt in der Stadt ist wegen des Smogs sicherlich auch nicht gerade ungefährlich. Frauen sollten bei Dunkelheit nicht alleine in jede dunkle Gasse laufen.


Insider-Tipps

  • Nasi oder Bami Goreng schmecken fast überall immer gut.
  • Wenn du schnell wo hin musst, nimm ein Motorradtaxi.

Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: Dorm ab 5€, DZ ab 15€
  • Essen: ab 1€
  • Bier: ab 1,60€

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