Cebu City und Oslob – Kontraste auf Cebu, Philippinen

Im erzkatholischen Cebu findest du eine faszinierende Mischung aus Christentun und traditionell philippinischen Bräuchen – Während des Sinulog Festivals in Cebu City befindet sich die Bevölkerung der ganzen Insel in der Stadt und feiert ausgelassen bis in die Nacht. In Oslob geht es hingegen sehr gemütlich zu. Ruinen spanischer Festungen lassen eine lange zurückliegenden Wichtigkeit der Stadt erahnen.

Cebu City

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Beeindruckend ist auf jeden Fall das große Bistum im Zentrum der Stadt. Insbesondere zu Feiertagen füllen sich die Gebäude mit Christen aus der ganzen Welt und es werden große Gottesdienste gehalten.

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Die Menschen tragen zu diesem Anlass farbenfrohe Kleider und stecken jeden mit ihrer fröhlichen und kontaktfreudigen Art an. Du wirst zwangsläufig angesprochen werden und eventuell auch zu gemeinsamen Fotos genötigt werden.

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Die Innenstadt selbst begeistert, abgesehen von den alten Überresten der Spanier, nicht unbedingt mit Schönheit. Hinter großen Betonfassaden reihen sich Kaufhäuser und Fastfoodketten aneinander, auf den Straßen fallen Armut und verwirrte Menschen auf.

Oslob

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Dieser Ort im tiefen Süden der Insel Cebu hat sich schon vor langem dem Tourismus verschrieben und somit einen gewissen Wohlstand geschaffen. Eine knappe Stunde südlich von Oslob kann man Walhaie sehen und sogar mit ihnen Schnorcheln. Ich rate jedem von dieser grausamen und rücksichtslosen Attraktion ab. Die Walhaie werden angelockt und mit vielen kleinen Booten umzingelt, während Dutzende Touristen ins Wasser springen um ein Selfie mit den Tieren zu erhaschen.

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In der Stadt Oslob herrscht eine gemütliche Stimmung. Viel gibt es nicht zu sehen, aber die Ruinen der spanischen Kirche und der Alltag der hier lebenden Menschen ist es allein schon wert ein paar Tage hier zu sein, bevor es weiter geht.


Wie komm ich da hin?

Cebu City verfügt über einen Flughafen und Busse verbinden die Stadt mit allen andere Flecken auf der Insel. Vom Hafen der Stadt kann man mit dem Boot innerhalb weniger Stunden nach Bohol übersetzen. Für strecken bis 20km empfehlen sich die Jeepneys, für kurze Strecken die Tricycles.


Sicherheit

In Cebu City sollte man nach Einbruch der Nacht ein klein wenig auf seine Wertsachen aufpassen. Die Stadt ist im Grunde nicht gefährlich, aber es gibt offensichtliche Armut, welche sich wiederum in Kriminalität verwandelt. Wenn du deinen Geldbeutel in den Rucksack packst und nicht überall mit Scheinen herumwedelst, sollte eigentlich nichts passieren.


Insider-Tipps

  • Besuche das Sinulog Festival in Cebu City, aber buche rechtzeitig eine Unterkunft!
  • Benutze die Jeepneys, wann immer du kannst!
  • Lass das furchtbare Whalewatching in Oslob sein!

Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: DZ ab 10€
  • Essen: ab 2€ in Cebu City, ab 1,50 sonst überall.
  • Bier: ab 1€

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