Pangandaran, Indonesien – Wo die Einwohner Javas Urlaub machen

Ewige Strände, ein paar Surfschulen und vor allem viele, viele Locals – In Pangandaran machen die meisten der etwa 130 Millionen Javaner Urlaub. Und so ist es auch kein Wunder, dass der Strandabschnitt hier ziemlich zugebaut ist. Es gibt trotzdem gute Gründe, hierher zu kommen: Der Sand ist sauber und samtweich, kleine Wellen machen die ersten Surfversuche einfach und das Essen ist preiswert und gut.


Was gibt’s da zu sehen?

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Das Hauptaugenmerk liegt wohl auf dem Strand selbst. Dieser ist mehrere Kilometer lang und hat im Vergleich zu den meisten anderen Stränden Javas ausgezeichnete Badequalität. Hinter dem Strand zeigt sich die ehrlichere Visage Javas, die Straße leicht vermüllt und in weniger gutem Zustand und Häuser sind eher praktisch gebaut als schön. Dies alles scheint aber den Ansprüchen der Javaner genau zu entsprechen, denn kein Badeort ist bei den Locals so beliebt wie dieser.

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Am Strand selbst gibt es einige liebevoll gestaltete Restaurants, die oft zusammen mit einer Surfschule arbeiten, um dir beim Essen gleich einen Surfkurs anzubieten. Das flache Wasser und die kleinen Wellen machen den Einstieg einfach. Wer jedoch unweit von Pangandaran in einer noch viel schöneren Atmosphäre die ersten Wellen reiten möchte, sollte eher weiter nach Batu Karas.

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Die Sonnenuntergänge sind in Pangandaran, wie fast überall in Indonesien atemberaubend schön und laden zu langen Abenden in einer der vielen Strandbars ein. Bei der Gelegenheit kann man ganz einfach andere Locals kennenlernen und etwas über die Indonesische Trinkkultur lernen.


Wie komm ich da hin?

Eine etwa einen Kilometer lange Straße verbindet den Strand mit dem dahinter gelegen Ort, wo Busse aus ganz Java ankommen. Am Eingang zum Strandbereich wird eine Gebühr von ca. 5€ erhoben. Die schöneren Unterkünfte findest du definitiv am Strand und nicht in der Ortschaft dahinter. Wer von weiter weg anreist, z.B. von Jakarta muss teils mehrfach umsteigen. Lasst euch niemals das Ticket abnehmen und beharrt auf euer Mitfahrrecht. Letztlich hat sowieso keiner nen Plan, wer wo welches Reisebüro bezahlt oder geschmiert hat.


Sicherheit

Wer bei Dunkelheit ankommt, wird die düstere Straße zum Strand wohl etwas gruselig finden, denn Licht gibt es dort nicht und Hunde bellen einen den ganzen Abschnitt über an. Es lohnt sich, vor allem für kleinere Gruppen, ein Taxi hierfür zu nehmen. Der Strand selbst ist ein sicherer Ort, Diebe und Abzocker halten sich wohl lieber in westlich geprägten Gegenden auf. Trotzdem sollten insbesondere Frauen nachts lieber in Begleitung spazieren gehen und nicht jede dunkle Gasse durchqueren.


Insider-Tipps

  • Nimm ein Taxi und fahre weiter nach Batu Karas!
  • Das Gado Gado am Strand schmeckt umwerfend.
  • Komm bei Tageslicht an!

Kosten

  • Tagesbudget: 15-20€
  • Schlafen: Dorm ab 4€, DZ ab 10€
  • Essen: 2-4€
  • Bier: ab 1,50€

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