Leere Strände und familiäre Stimmung in Nilaveli, Sri Lanka

Du hast Lust auf einen Strand, wo genau überhaupt nichts passiert, nahezu keine Touristen herumlaufen und generell eine eher schwache Infrastruktur für westliche Bedürfnisse existiert? Dann bist du am Strand von Nilaveli genau richtig. Hier lässt es sich ein paar Tage ausruhen, den Alltag der Locals beobachten und einfach mal die Seele baumeln lassen.


Was gibt’s da zu sehen?

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Nicht viel. Es gibt einen ziemlich langen Strand, der zur linken Seite durch das Militär begrenzt ist, weil man sich dort vermutlich auf indische Invasionen vorbereitet. Nach rechts kannst du eine Ewigkeit den fast schon gruselig leeren Strand entlanglaufen. Ich war im Januar da und das ist eigentlich Hauptsaison. Auf Höhe des Ortes Nilaveli findest du mit etwas Glück ein offenes Restaurant, dass dir Essen zubereiten will. Meist gehören die zu einem Hotel, was aber kein Problem darstellt.

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Etwas weiter landeinwärts gibt es ein paar weitere Restaurants, auch diese haben aber oft geschlossen oder machen nur abends auf. Wer hier leckeren, frisch gefangenen Fisch verspeisen möchte, bestellt am besten tagsüber und teilt mit, um wieviel Uhr abends man vorbeikommen wird.

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Wem es tagsüber zu langweilig in seiner Hängematte wird, kann aufregende Angebote wie z.B. einen neuen Haarschnitt für einen Euro in Anspruch nehmen. Massage und Einrenken der Rückenwirbel inklusive. Alternativ kann man auch Kekse im Miniladen kaufen oder einfach planlos auf der Straße rumstehen. Hier passiert wirklich nichts.


Wie komm ich da hin?

Mit dem Bus fährt man nach Trincomallee (3-5 Stunden von Annuradhapura oder Dambulla, 2-3€). Von dort gibt es zwar Busse nach Nilaveli, aber die sind nicht einfach zu finden. Mit einem Tuktuk ist die Fahrt nach Nilaveli auf jeden Fall ein kleines Abenteuer und kostet auch nicht mehr als 5€ für die knapp einstündige Fahrt.


Sicherheit

So wenig wie in Nilaveli geschieht, so wenig kann dir hier auch passieren. Es sei denn, du brauchst mehr Action, dann langweilst du dich hier vielleicht zu Tode. Nilaveli wurde 2004 vom Tsunami hart getroffen, was die schwache Entwicklung und die leeren Strände erklärt. Es besteht aber mittlerweile ein Frühwarnsystem und du musst dir hierüber eigentlich keine Gedanken mehr machen.


Insider-Tipps

  • Bring dir ein gutes, spannendes Buch mit!
  • Auch eine Hängematte würde ich einpacken.
  • Der frische Fisch in Nilaveli schmeckt genial

Kosten

  • Tagesbudget: 15-20€
  • Schlafen: Hütte ab 8€
  • Essen: ab 1,50€
  • Bier: 2,50€

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

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