Matara, Sri Lanka – Stadt der positiven Überraschungen

Platziert an der Küste im tiefen Süden Sri Lankas, bietet Matara mehr als nur Stadtleben – die Buchten in und um Matara verfügen über schöne Sandstrände und in den Straßen von Matara erlebst du Sri Lanka von einer extrem authentischen Seite. Trotz seiner Größe hat die Stadt Wohlfühlatmosphäre und insbesondere in Polhena herrscht eine für Städte ungewöhnliche Ruhe.


Was gibt’s da zu sehen?

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Matara ist eine Stadt mit einer langen Geschichte und Überreste der Kolonialzeit sind überall zu finden. Es gibt einen sehr gut erhaltenen Fort von den Niederländern im Zentrum der Stadt. Viel spannender ist es aber, den ganz normalen Alltag der Menschen hier zu beobachten. Matara ist, wie die meisten Orte in Sri Lanka, bunt und etwas chaotisch. Überall wird Obst, Gemüse und Elektroschrott verkauft und die Hupe im Verkehr zu benutzen ist so selbstverständlich wie das Lächeln dabei.

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In Polhena, dem Viertel in dem man gerne nächtigen möchte, geht es viel entspannter zu. Direkt an der Küste befinden sich hier freistehende Häuser mit Gärten, viele davon mit Unterkünften und Restaurants. Auch der relativ menschenleere Strand hier ist ein Traum und eignet sich für gemütliche Sonnenuntergänge bei einem kühlen Bier.

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Matara ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für eine Tour mit dem Roller oder Motorrad in die Berge unweit der Stadt. Es gibt einen ausgezeichneten Loop, der dich nach etwa 70km wieder zurück nach Matara bringt. Auf dem Weg kommst du durch verschlafene Dörfer, riesige Schlangen kreuzen vor dir die Straße und die Menschen sind einfach umwerfend.

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Alle paar hundert Meter trocknen Pfefferbauern ihre frische Ernte auf der Straße. Der Geruch hiervon macht Appetit und wenn du anhältst und mit den Bauern ins Gespräch kommst, ist die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass du mit einem kleinen Beutel frischen Pfeffers nach Hause kommst.

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Auch für die Tempeljäger unter uns gibt es auf dem Loop viel zu sehen. Weiße, aus dem Reis emporwachsende Stupas gibt es alle paar Kilometer, dazwischen findest du buddhistische Kloster und kleinere Tempel. In ganz Sri Lanka lohnt es sich, die Städte zu verlassen und die auf dem Land herrschende Spiritualität zu entdecken.

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Am Ende des Loops kommst du an den Strand von Talalla. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass du auch hier ein paar Tage verweilen möchtest, denn Strände wie diesen gibt es auf Sri Lanka nicht viele. Das Wasser ist klar und flach und es befinden sich noch fast keine Hotels entlang des Strandes. Dies wird sich sicher bald ändern, also ab nach Sri Lanka!


Wie komm ich da hin?

Matara befindet sich im tiefsten Süden Sri Lankas. Von Colombo kommst du mit Bus und Bahn dort hin, beides dauert ca. 5 Stunden, wobei Bahn definitiv die günstigere Alternative ist. Nicht, dass Busfahren teuer wäre. Der Preisunterschied ist 2€ zu 4€. In Matara kommst du mit dem Bus nach Polhena, von der Hauptstraße kannst du die 500 Meter zur Küste laufen und bereits die Lieblingsrestaurants der nächsten Tage kennenlernen.


Sicherheit

Matara ist eine sichere Stadt. Viele Straßen sind Nachts nur sehr schwach beleuchtet und können dadurch etwas unheimlich wirken. Die normalen Sicherheitsvorkehrungen machen Sinn, ansonsten gibt’s hier nichts zu erwähnen.


Insider-Tipps

  • Leihe einen Roller aus und erkunde das Inland!
  • Klappere die Strände um Matara ab!
  • Die schäbigsten Restaurants sind oft die besten.

Kosten

  • Tagesbudget: 15-20€
  • Schlafen: Dorm ab 5€, DZ ab 10€
  • Essen: ab 1€
  • Bier: ab 2€

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