Batu Karas, Indonesien – Surfen an Java’s Spiegelstränden

Wie ein riesiger, polierter Spiegel sieht er aus – der Strand von Batu Karas. Wenn die Sonne flach steht, ist der Übergang von Strand zu Wasser nur noch zu erahnen, denn der Sand ist hier so puderfein und der Strand unglaublich flach. Im Surfparadies Batu Karas kommen Surfanfänger ebenso auf ihre kosten wie Profis und auch für Nichtsurfer ist vieles dabei.


Was gibt’s da zu sehen?

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Natürlich, der Strand – Einer der ganz fantastischen Sorte. Eigentlich sind es zwei Strände, der Legok Pari auf der westlichen Seite und der Coconut Beach auf der östlichen Seite. Wer zum Surfen herkommt, möchte seine Zeit am Legok Pari verbringen. Der Strand ist bekannt für die unglaublich gleichmäßig brechenden Wellen, die schräg zum Strand von recht nach links vorbeirollen. Man kann also mit dem Surfbrett ans äußere Ende des Strandes laufen und den ganzen Strand entlang surfen, ohne je weiter als 20 Meter vom Strand entfernt zu sein. Auch sind die entspanntesten Unterkünfte um diesen kleinen Traumstrand verteilt.

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Der menschenleere Coconut Beach ist 2 Kilometer lang und man muss sich durchgehend fragen, wieso hier keiner ist. Das Wasser ist kristallklar und sehr ruhig, eigentlich ist es der perfekte Badestrand. Vielleicht ist es aber auch ein Segen für die Natur und die Menschen hier, dass dieser Ort wenig Zustrom von Touristen erhält.

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Etwa 20 Minuten von Batu Karas entfernt, gibt es eine Schlucht, durch die ein türkisgrünes Wasser fließt. Boote bringen dich tief in diese märchenhafte Landschaft, bis du am Ende der Schlucht die letzten 50 Meter schwimmend zurücklegen darfst, wenn du dich von den Wasserschlangen nicht verunsichern lässt. Es lohnt sich ganz sicher.

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Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, sollte sich einen Roller ausleihen und das Hinterland erkunden. Die Straßen rund um Batu Karas sind in einem guten Zustand und es gibt nur wenig Verkehr. Vor allem die Strecke nach Westen führt dich durch sehr umtouristische Gebiete und zu absolut unberührten Stränden.

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Zwischen Reisfeldern und Palmenwäldern kannst du dich entspannen und dem langsamen Treiben der Locals zusehen. Mein Tipp: Fast jedes Reisfeld hat eine kleine überdachte Plattform gegen den Regen oder die zu starke Sonne. Dort kann man wunderbar relaxen und überlegen, wo es als nächstes hingeht.


Wie komm ich da hin?

Batu Karas liegt 32 Kilometer westlich von Pangandaran, wo viele Javanesen Urlaub machen. Dementsprechend ist Pangandaran auch sehr einfach zu erreichen. Von dort gibt es einen öffentlichen Bus oder du nimmst ein Taxi, das nicht mehr 10€ kosten sollte. Wenn ihr ein paar Leute seid, ist das nicht teuer und ziemlich entspannt. In Batu Karas geht es nach links oder nach recht zu den oben genannten Stränden. Ich empfehlen den Legok Pari, wenn du nach Backpackeratmosphäre suchst und evtl. surfen willst.


Sicherheit

Batu Karas ist sicher und die Menschen hier sehr hilfsbereit. Lass dein Geld nicht am Strand offen herumliegen und benutze einfach deinen Kopf ein bisschen.

Beim Tsunami 2004 wurde das Dorf stark getroffen, viele konnten sich aber auf die Anhöhe direkt hinter dem Ort retten. Seit dem stehen Schilder, die die Evakuierungsroute erklären überall.


Insider-Tipps

  • Der Legok Pari ist der schönere Strand, vor allem die Sonnenuntergänge sind genial.
  • Es gibt nicht viel Tourismus, die Preise der Zimmer sind also verhandelbar, vor allem, wenn du in der Unterkunft häufiger isst und trinkst und vielleicht länger als nur 2 Tage bleibst.
  • Wenn du surfen lernen willst, ist das dein Strand!

Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: DZ ab 10€
  • Essen: ab 1,50€
  • Bier: ab 2€

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

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