Staub und Chaos in den Straßen von Nepals Hauptstadt Kathmandu

Die meisten kommen wohl hier an, weil sie vorhaben, möglichst viel Zeit im Himalaja zu verbringen. Das ist auch schwer anzuraten, doch sollte die bunte und chaotische Stadt Kathmandu dabei auf keinen Fall zu kurz kommen. Erholung ist hier zwar eher schwierig, denn es wimmelt nur so von Menschen, die dir alles verkaufen wollen und der Verkehr ist ein ziemlicher Alptraum, doch hat kathmandu seinen ganz eigenen Charme. Hinter jeder Ecke versteckt sich ein kleiner Schatz und die Menschen haben einen unsterblichen Optimismus.


Was gibt’s da zu sehen?

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Kathmandu hat viele Sehenswürdigkeiten. Man sollte nicht den Fehler begehen, sich nur auf diese zu konzentrieren. Wenn du dich möglichst viel zu Fuß bewegst, wirst du die wunderschönen Dinge sehen, die in keinem Touristenführer zu finden sind. Wesentliche Eckpunkte sind diese:

Bodnath

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Dieser Tempel stellt den Mittelpunkt eines runden Platzes dar, der von ungewöhnlich gepflegten Häusern umgeben wird. Viele Touristen zieht es hierher und somit kommt genug Geld rein, um den Tempel sowie die Häuser darum in Schuss zu halten. Der Eintritt beträgt ca 4€, kann aber umgangen werden, wenn man sich durch die kleine; Gassen von hinten nähert. Ich empfehle die Aussicht von einem der vielen Cafés auf der Südwestseite des Platzes.

Durbar Square

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Am riesigen Durbar Square kann man das kulturelle Herz der Stadt Kathmandu besichtigen. Der Eintritt von rund 10€ ist ziemlich hoch, lässt sich aber ebenfalls umgehen, wenn man sich geschickt durch die kleinen Gassen auf der Südseite und dann durch einen Markt schlängelt. Bei dem Erdbeben vor wenigen Jahren wurden viele alte Gebäude schwer beschädigt und befinden sich im Wiederaufbau. Das macht den Besuch aber nicht weniger interessant.

Swayambhu Stupa

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Die auf einem Hügel errichtete Swayambhu Stupa bietet unglaubliche Aussichten über Kathmandu und ist auch Ansicht eins meiner absoluten Highlights in der Stadt. Der Eintritt von 4€ ist verkraftest, wenn auch wie fast überall in kathmandu zu umgehen, wenn man sich von der Rückseite nähert. Das tun wenige, darum kontrolliert dort auch keiner. Am Tempel spielt sich ein bunter Mix aus kulturellen Ritualen, dieberischen Affen und schlafenden Kühen ab. Ein absolutes Muss!

Thamel

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Wenn du kein Problem mit vielen anderen Touristen hast, solltest du dir eine Unterkunft in Thamel suchen. Hier gibt es die höchste Dichte an Hostels, Bars und Restaurants, Geschäften und Travelagencies. Es ist zwar auf Dauer anstrengend, aber gleichzeitig ist die totale Reizüberflutung in dieser Gegend ja auch der Grund, warum man nach Nepal und nicht nach Irland gereist ist.


Wie komm ich da hin?

Kathmandu hat einen internationalen Flughafen. Dieser ist klein und doch landen Flugzeuge aus vielen Ländern hier. Vom Flughafen kommt man mit einem Taxi für recht wenig Geld ins Zentrum der Stadt. Innerhalb Kathmandus kommt man zu Fuß an die meisten Orte. Dies rate ich auch dringlichst an, denn die Schönheit der Stadt liegt im Detail.


Sicherheit

Abgesehen davon, dass man permanent Angebote jeglicher Art ablehnen muss und der Verkehr ziemlich verrückt ist, ist Kathmandu ungefährlich und wenig beängstigend. So wie überall, sollte man ein wenig auf seine Wertsachen aufpassen und ein bisschen deinen Verstand benutzen.


Insideer-Tipps

  • Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich kostenlos besichtigen, wenn du hartnäckig nach einem Schleichweg suchst.
  • Das „Western Tandoori“ – ein extrem gutes und günstiges Restaurant, dass seinem Namen nicht im geringsten gerecht wird.
  • Laufe durch die kleinsten und einsamsten Gassen, um das wahre Geschehen in den Straßen von Kathmandu zu sehen.


Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: Dorm ab 4€, DZ ab 8€
  • Essen: ab 1,50€
  • Bier: ab 2€

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