Sigiriya – Elefanten und Viewpoints im Dschungel von Sri Lanka

Der ca. 1500 Jahre alte Monolith auf dem 400 Meter hohen Felsbrocken ist ganz sicher eine der Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka, die man nicht verpassen sollte. Der geschichtsträchtige Ort mit seiner magischen Atmosphäre verzaubert jeden und mit ein paar nützlichen Zusatzinformationen spart man eine Menge Geld und bekommt eine noch bessere Aussicht, als der Rest.


Was gibt’s da zu sehen?

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Sigiriya ist der Name, den die Festung auf der Spitze des Felsbrockens trägt. Der Name leitet sich von Singha ab, was Löwe bedeutet. Der Fels ist deshalb auch als Lion’s-Rock bekannt. Die Anlage ist jedoch größer als der Fels allein, so befindet sich ein viereckiger Wassergraben um den Fels, von der die langen Seiten länger als ein Kilometer messen. Dazwischen liegen Wälder und Wiesen. Die Anlage befindet sich seit Jahren in Restauration, im Januar 2017 war etwa die Hälfte des Grabens fertiggestellt.

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Das einzige Manko ist, dass der Eintritt 30 Dollar kostet, was für Sri Lankische Verhältnisse ziemlich viel ist. Die gute Nachricht ist, dass man nicht so viel ausgeben muss, um den Lion’s-Rock zu sehen. Zumindest, wenn man darauf verzichten kann, die Festung selbst zu besichtigen. Wenn du früh morgens, noch vor Sonnenaufgang mit einem Tuktuk zum Nachbarfels fährst, kannst du für eine Spende von 2-3 Euro jenen Fels erklimmen und hast eine traumhaft Aussicht auf den eigentlichen Lion’s-Rock. Ich finde das viel schöner, denn vom Lion’s-Rock selbst sieht man den Lion-Rock eben nicht mehr.

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Den Taxi dort hin buchst du am besten am Abend zuvor, dann steht der Fahrer pünktlich um 5 vor deiner Unterkunft. die Fahrt dauert ca 15 Minuten und der Aufstieg ist in 20-30 Minuten geschafft. Vergiss die Lampe nicht (Handy reicht aus), der Aufstieg ist steinig, voller Stufen und hat am Ende einen machbaren Kletterabschnitt (keine Sorge, alles nicht so schlimm). Die Aussicht bei Sonnenaufgang ist einfach gigantisch.

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Rund um Sigiriya gibt es aber nicht mehr zu sehen. Mit einem Bus kann man von der Ortschaft direkt vor dem Lion’s-Rock ins ungefähr 20km entfernt liegende Dambulla fahren. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde. Bei Sigiriya gibt es mehrere Haltestellen und die Busfahrer können euch Sagen, ob der Bus nach Dambulla fährt (Fahrt: 0,50€). Dort gibt es einen Tempel mit dem Name „Cave-Temple“. Auch wenn du schon viele Tempel gesehen hast, ist dieser schon etwas besonderes. Er ist auf 400 Meter Höhe tief in den Fels gearbeitet und so voll gepackt mit Buddha Statuen, dass einem schwindelig wird. Die vielen Stufen und der Preis von 8 Euro (2017) lohnen sich auf jeden Fall.

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Unten, wo die von Affen belagerten Stufen losgehen, befindet sich ebenfalls ein Tempel, der nicht wenig beeindruckend ist. Dieser ist aber im Verhältnis zu dem auf dem Berg ein Neubau und beeindruckt mehr durch die Größe des sitzenden Buddhas. Lange Hosen und bedeckte Schultern sollten übrigens für beide Tempel garantiert werden. Wer dies nicht dabei hat, kann sich oben am Tor ein Tuch zum Bedecken der Partien ausleihen. Natürlich gegen Geld. Schuhe müssen ebenfalls vor dem Tor bleiben.


Wie komm ich da hin?

Sigiriya liegt ziemlich zentral in Sri Lanka. Die Busfahrt von Kandy dauert etwa 3-5 Stunden, je nach Verkehr, Laune des Fahrers und Zustand des Busses. Anuradhapura ist ca. 3-4 Stunden entfernt und Trincomalee etwa 4-5 Stunden. Um nach Sigiriya zu kommen, fährt man meist nach Dambulla, wechselt dort den Bus und fährt weiter in die kleine Ortschaft am Fuße des Felsens. Alternativ kann man von Dambulla auch für 7-10€ ein Tuktuk nehmen. Wunder dich nicht, wenn die Fahrer mit sehr viel höheren Preisen anfangen, zu verhandeln.


Sicherheit

Sigiriya ist wie ganz Sri Lanka eigentlich sicher. Menschen, die etwas zu verkaufen haben, werden versuchen, das meiste rauszuholen und dich im Zweifelsfall über den Tisch ziehen, wenn du dich darauf einlässt. Frag bei deiner Unterkunft nach, was was kosten darf. Bei Dunkelheit gibt es auf dem Weg zum Felsen hinter dem Lion-Rock evtl. Elefanten auf der Straße. Diese sind nicht besonders freundlich, der Fahrer weiß aber im Notfall, was zu tun ist. Der Aufstiegt nach oben ist nicht gefährlich, aber natürlich kannst du theoretisch auch hier abstürzen und tief fallen. In Dambulla befinden sich viele Affen auf den Stufen nach oben zum Tempel, die sich aus den Touristen einen Spaß machen, leg dich nicht mit denen an.


Insider-Tipps

  • Der Fels hinter dem Lion’s-Rock kostet fast keinen Eintritt und die Aussicht ist besser.
  • Bring Frühstück mit, wenn du ihn erklimmst, du willst nicht wegen Hunger zu früh herabsteigen.
  • Gib den Affen nichts zu essen, sie werden sich nicht zufrieden geben.

Kosten

  • Tagesbudget: 25-35€
  • Schlafen: DZ: 6-14€
  • Essen: ab 1,50€
  • Bier: 2€

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