Arugam Bay – Endgültige Entspannung an Sri Lankas Ostküste

Einer der Orte, wo du besser ein wenig mehr Zeit einplanst, ist Arugam Bay an der Süd-Ostküste Sri Lankas. Der Ort ist bekannt unter Surfern und Touristen, die auf Backpackeratmosphäre stehen. Arugam Bay hat eine hohe Dichte an Unterkünften, versprüht aber einen Charme, der für mich um ein vielfaches angenehmer ist, als der von Mirissa oder Unawatuna. Die Stimmung ist freundlicher, die Menschen im Schnitt etwas jünger und die Preise günstiger als an anderen bekannten Strandorten. Arugam Bay bedeutet Rucksack abstellten, ankommen, mal ein paar Tage nicht weiterreisen.


Was gibt’s da zu sehen?

Wer nach Arugam Bay kommt, tut dies vermutlich um mal eine Zeit lang nichts neues zu sehen. Sri Lanka ist aufregend und es gibt hinter jeder Ecke etwas neues zu entdecken. Da braucht man auch mal ein paar Tage Strand, Entspannung, richtig gemütliche Hütten und eine Große Auswahl an Essen. All dies findest du hier, an einem schönen Strand mit Badequalität und sogar Wellen. Je nach Saison ist der Ort auch als Surfspot bekannt.

Wer den Strand ein wenig weiter in Richtung Süden abläuft kommt zu den weniger touristischen Abschnitten der Bucht. Hier ist mehr los als weiter nördlich, nur hat das Getummel mehr mit Arbeit zu tun, als vor den entspannten Unterkünften. Fischer bauen hier im Winter Hütten am Strand auf, um in der fischreichen Saison direkt am Arbeitsplatz, dem Meer, zu leben. Neugierige Touristen werden hier gerne mit eingebunden und dürfen helfen, die Fische aus den Netzen zu fummeln oder ein Boot in die Brandung zu schleppen.

In der Siedlung am südlichen Ende der Bucht geht es ruhiger zu. Viele, die hier wohnen, arbeiten tagsüber in den Restaurants und Unterkünften oder bieten verirrten Touristen Exkursionen zu benachbarten Buchten an. Anders als in Mirissa und Unawatuna scheinen hier die meisten Restaurants und Unterkünfte noch in den Händen der Einwohner zu sein und dies sorgt für eine angenehme Stimmung zwischen Touristen und Locals. Hoffentlich bleibt das so.

Im Gegensatz zu anderen Strandorten, scheinen die Bewohner des Ortes hier das Meer ebenso als Badeort zu nutzen, wie die Touristen auch. Wenn auch sehr anders bekleidet haben die Familien hier im Wasser einen Riesenspaß. Faul am Strand liegen tut hier jedoch keiner, das scheint für die Locals kein besonderes Erlebnis zu sein.

Vom südlichen Ende der Bucht kann man über den Zipfel zum dahinter liegenden Strand gelangen. Die Landschaft hier verändert sich abrupt und es erinnert an die Nordsee mit Dünen. Nur das die Dünen hier tropisch begrünt sind und das Klima etwas angenehmer erscheint. Zwischen den Dünen kann man sich einen faulen Tag machen und den Wellen zugucken. Über die Straße kommst du dann ganz elegant zurück zu deiner Unterkunft.


Wie komm ich da hin?

Zweimal täglich gibt es einen Bus, der direkt von Colombo nach Pottuvil fährt. Der Bus fährt am Pettah Busbahnhof ab und braucht etwa 10 Stunden. Es empfiehlt sich der erste Bus um 4:45AM, weil du dann bei Helligkeit ankommst und in Ruhe eine schöne Unterkunft suchen kannst. Die Fahrt kostet ca. 5 Euro.


Sicherheit

Arugam Bay ist sicher und dies liegt auch im Interesse der Bewohner vor Ort. Schließlich dreht sich hier alles um den Tourismus und die meisten wollen, dass das so bleibt. Trotzdem ziehen Orte mit viel westlichen Touristen auch Betrüger und Diebe an. Das ist zwar bisher kein großes Thema in Arugam Bay, Geldbeutel und Handy sollten trotzdem nicht offen am Strand liegen gelassen werden.
2014 wurde ein großer Teil des Ortes beim Tsunami überflutet. Es existiert nun ein Frühwarnsystem um die Evakuierungsrouten sind überall ausgeschildert.


 Insider-Tipps

  • Der Preis für eine Unterkunft direkt am Strand ist immer verhandelbar. Sei höflich und versuch es!
  • Erkunde die Siedlung am südlichen Ende des Strandes!
  • Erkunde dich in deiner Unterkunft, was Transporte und andere Dienstleistungen kosten dürfen.

Kosten

  • Tagesbudget: 15 – 25€
  • Schlafen: Dorm ab 3€, DZ ab 9€, Hütte ab 15€
  • Essen: ab 1,50€
  • Bier: ca. 2,50€

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