Auf den Spuren der britischen Kolonialzeit – Kandy, Sri Lanka

Die zweitgrößte Stadt Sri Lankas wurde bereits 1988 zum UNESCO Kulturerbe erklärt, was seither zu einem starken Anstieg des Tourismus geführt hat. Die Stadt im Zentrum des Landes liegt etwas höher und hat somit ein angenehmes Klima. Umgeben von Wäldern und weiten Feldern, ist Kandy nicht nur hektisch und laut, sondern bietet auch viele Möglichkeiten, ein wenig Ruhe zu genießen.


Was gibt’s da zu sehen?

Das Zentrum der Stadt erstrahlt im Glanz der Kolonialzeit. Das heißt, dass viele Gebäude in Kandy einen starken westlichen und somit meist liebevoller konstruierten Schliff haben und zum Zwecke des Tourismus auch gut in Schuss gehalten werden. Der Clocktower, an einer der meist frequentierten Kreuzungen der Stadt, ist ein gutes Beispiel hierfür.

Je näher du am Bahnhof oder an den Bushaltestellen bist, umso mehr bekommst du mit, dass Kandy eine sehr hektische und volle Stadt sein kann. Menschen haben es eilig und auf den Märkten wird gedrängelt. Plätze in den Bussen sind sehr begehrt und anständiges Anstehen kennt man hier eher nicht so. Da heißt es mitmachen oder eben stehen.

Die Stadt Kandy liegt in einem Tal und ist bereits größer als die einst bewohnte Senke zwischen den Bergen. Somit haben sich viele Bewohner in den Hängen niedergelassen und genießen, neben dem schweißtreibenden Weg nach Hause, eine fabelhafte Aussicht. Auch geht es in diesen Gegenden meist ruhiger zu, was eine Unterkunft am Hang in meinen Augen absolut lohnenswert macht.

Es gibt in der ganzen Stadt viel Grün. Gigantische Bäume und Parks befinden sich von fast überall in Fußweite und bieten eine gute Gelegenheit um mal abzuschalten und den Stress der Städte zu vergessen:

Zwei der angesagtesten Orte sind:

  • Der Zahntempel (knapp 10€)
  • Der bothanische Garten ( knapp 10€)

Wie komm ich da hin?

Auf Grund der Lage und Bedeutung von Kandy, ist die Stadt von fast überall mit Bussen und Zügen zu erreichen. Beides kostet in Sri Lanka extrem wenig Geld, meist kann man pro Stunde Fahrzeit weniger als einen Euro einplanen. Der Zug- und Busbahnhof liegt zentral in Kandy, was die Anreise ebenfalls vereinfacht. Innerhalb Kandys kann man eigentlich fast alles zu Fuß erreichen.


Sicherheit

Das einzige anzusprechende Risiko in Kandy sind die vielen Menschen, die dich für dumm verkaufen wollen. Etliche „Fremdenführer“ versuchen dir Touren zu verkaufen. Das Angebot reicht hierbei von einfach überteuerten Führungen bis hin zu Dingen, für die du zwar zahlst, aber sie nie zu Gesicht bekommen wirst. Die wichtigsten Attraktionen haben Festpreise, die du am Eingang des jeweiligen Ortes lesen kannst und weitere Hilfe wird eigentlich nicht benötigt. Solltest du Unterstützung brauchen, frage in deiner Unterkunft nach.


Insider-Tipps

  • Kandy ist im Licht des Sonnenuntergangs am schönsten.
  • Bei Dämmerung fliegen tausende Vögel um den Clocktower, was eine unglaubliche Geräuschkulisse produziert.
  • Lass dir nichts auf der Straße andrehen!

Kosten

  • Tagesbudget: 15-25€
  • Schlafen: Dorm ab 5€, DZ ab 8€
  • Essen: 1-3 €
  • Bier: 2-3€

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

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