Umgeben von Hinduismus und Reis – Entspannen in Ubud, Bali

Die Stadt Ubud ist mit seinen rund 30.000 Einwohnern das kulturelle Herz der Insel Bali. Anders als der Indonesiens, ist Bali hinduistisch und das spiegelt sich so etwa in allem wieder, was dir auf Bali begegnet. Architektonisch und und Blick auf die Bräuche der Menschen ist Ubud ganz sicher etwas ganz besonderes, wenn auch leider nicht mehr ganz so untouristisch wie vor vielen Jahren. Was schön ist wird nunmal gerne besucht.


Was gibt’s da zu sehen?

Ubud liegt in den Hügeln am Fuße eines Vulkans und ist umgeben von Reisfeldern und Wald. Wer es schafft, eine Unterkunft am Rande der Stadt zu erwischen, kann sich über eine Aussicht vom Pool freuen, die vieles in den Schatten stellt. Die Unterkünfte sind häufig auf hohem Niveau, haben Pools und wunderschöne Gärten. Wer zu zweit reist, kann sich für wenig Geld ein paar Tage Verwöhnung gönnen, anstatt in einem Dorm schlaflose Nächte zu verbringen.

In der Stadt herrscht ein buntes Treiben aus Markt, Ritualen, und Tourismus. In den großen tempelartigen aber öffentlichen Hallen werden Materialien für Zeremonien vorbereitet, morgens werden Eingänge zu Häusern mit Blüten verziert und im Hintergrund üben Schulklassen sich in traditionell balinesischer Musik. Die Stimmung ist magisch, man merkt direkt, dass Bali eine ganz andere Stimmung hat, als der Rest des Landes.

Auf den Märkten, die von außen wie Tempel aussehen wird alles verkauft was heilig oder essbar ist. Ein Festmahl für die Sinne sind die lauten und bunten Gewürzmärkte, wo du zwischen den Ständen Garküchen findest, an denen du das leckerste Essen findest. Auch für Souvenirs findest du Abschnitte, die Touristen und ihre zuhausgebliebenen Freunde und Familien glücklich machen.

Ein weiteres Highlight in Ubud ist natürlich der Monkey-Forest. Von vielen gelobt und von vielen verachtet ist dies wohl eine sehr umstrittene Angelegenheit. Natürlich dient der Wald mit seinen Bewohnern als eine der stärksten Einnahmequellen für Ubud. Und so wird natürlich zugesehen, dass die Zustände im Wald nicht zu sehr aus dem Ruder laufen.

Andererseits ist die offensichtliche Erziehung und „Kriminalisierung“ der Affen offensichtlich. So werden die Tiere beispielsweise trainiert, deine Kamera zu klauen und gegen Bananen wieder einzutauschen. Und der nächste Bananenverkäufer wartet selbstverständlich schon hinter der nächsten Ecke. Dazu kommt, dass viele der Affen alles andere als freundlich sind.


Wie komm ich da hin?

Ubud liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Denpasar. Die Bemos (öffentliche Kleinbusse) fahren bis ca. 16.00 Uhr nach Ubud, danach wird es schwerer dort hoch zu kommen. Der tatsächliche Preis liegt bei etwa  50 Cent, aber die meisten Toursiten zahlen Preise zwischen 3 und 5 Euro. Ein Taxi ist natürlich ebenfalls eine Möglichkeit und kommt auf 10-15 Euro. Bali blickt auf viele Jahre Tourismus zurück und die Menschen wissen, was wir bereit sind zu zahlen.


Sicherheit

Ubud ist absolut nicht gefährlich, aber der starke Tourismus hat seine Tücken mit sich gebracht. Diese sind meist finanzieller Natur und man muss ein wenig aufpassen, wem man sein Geld anvertraut. Zwei Punkte zur Gesundheit: Essen ist dann am besten und saubersten, wenn die Locals es auch essen. Hab also keine Angst vor dem Straßenessen, solange die Balinesen es auch essen. Vor allem vor den Toren Ubuds rasen manche Motoradfahrer so unachtsam durch die Gegend, dass man ein wenig aufpassen sollte, wo man die Straßen überquert.


Insider-Tipps

  • Nimm ein Guesthouse am Rande der Stadt und genieße beste Aussichten und viel Ruhe
  • Vertraue den Affen im Wald nicht! Wertsachen in den Rucksack!
  • Mache eine Wanderung durch die Reisfelder um Ubud (Titelbild)

Kosten

  • Tagesbudget: 20-30€
  • Schlafen: DZ ab 15€, DZ mit Pool ab 25€, Dorm ab 7€
  • Essen: ab 2€
  • Bier: ab 2,50€

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

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