Orte der Spiritualität – Meine 10 Lieblingstempel in Asien

Du reist gerne, um nicht nur Natur und Menschen kennenzulernen, sondern auch um die religiösen Hintergründe der einzelnen Länder besser zu verstehen? Dann kommst du um einige Tempel und andere religiöse Stätten nicht herum. Ob Buddhismus, Taoismus, Shintoismus oder Hinduismus, Asiens Heiligtümer beeindrucken alle auf ihre eigene Art. Oft kommt man in den Tempeln mit Mönchen in Kontakt, die dir gerne Teile ihres Glaubens erklären und dich in die Geheimnisse ihrer Kultur einweihen.


Bodnath, Kathmandu, Nepal

Dieses gigantische Monument wurde nach vielen Erdbeben immer wieder aufgebaut. Umgeben von den gepflegtesten Häusern Kathmandus, lockt es jährlich Millionen von Besuchern und Pilgern an. Die beste Sicht auf die Stupa hat man von einem der vielen Cafés und deren Dachterrassen. Die Cafés südlich bieten die beste Belichtung, denn die Sonne kommt von hinten.


Der große Buddha von Leshan, China

Es ist die weltweit größte Skulptur Buddhas aus Stein, die vor 1300 Jahren aus dem Fels unweit der Stadt Leshan gehauen. Das 71 Meter hohe Abbild Buddhas ist von alles Perspektiven zu besichtigen und leidet derzeit stark unter dem durch die Kohleindustrie verursachten sauren Regen, der den Stein zersetzt. Ein weiterer Grund, die Energiewende einzuläuten.


Fushimi Inari-Taisha, Kyoto, Japan

Der Shinto-Schrein aus dem Jahr 711 mit seinen tausenden scharlachroten Toren ist zu einem der bekanntesten Motive Japans geworden. Die Anlage ist mitunter sehr stark besucht, was zu langen Staus innerhalb der Tore führt. Wenn du ein schönes Foto willst, führt kein Weg an der Dreistigkeit vorbei. Man blockiert den Weg, wartet bis die Menschen vor einem um die Kurve sind und schon hast du freie Sicht.


Fo-Guang-Shan, Kaohsiung, Taiwan

Diese riesige Anlage, die erst 15 Jahre alt ist, ist gleichzeitig Museum und  Sitz der Zahnreliquie. Das Ausmaß ist einfach gigantisch, es befinden sich etliche Tempel unter- und oberirdisch des Geländes, dass von einem 40 Meter hohem und 1800 Tonnen schwerem Buddha am Ende gekrönt wird. Der Besuch ist kostenlos und man verbringt leicht den ganzen Tag hier, weil es so viel zu sehen und lernen gibt.


Bagan, Myanmar

Gleich mit 2000 Tempeln wartet Bagan auf, von denen leider nicht mehr alle zu sehen sind. Auf dem 36 Quadratkilometer großem Areal kann man schnell mal mehrere Tage verbringen, denn es gibt einfach immer noch einen beeindruckenderen Tempel einen Kilometer weiter. Am besten du schnappst dir ein Fahrrad und erkundigst die Gegend auf eigene Faust. Einzige Ausnahme: Den Sonnenuntergang erlebst du am besten, wenn du einen vertrauensvollen Guide anheuerst, der dich morgens um 4 vom Hostel abholt und dich an einen der unbekannte Tempel fährt. Dann hast du das Spektakel quasi für dich allein.


Kek-Lok-Tempel, Georgetown, Malaysia

Dieser mächtige Tempelkomplex ist 130 Jahre alt und sein Name bedeutet „Tempel des höchsten Glücks“. Er ist der größte seiner Art in ganz Südostasien und an Farbenreichtum kaum zu überbieten. Neben all den Dingen, die es auf der Anhöhe zu sehen gibt, ist die Aussicht auf Georgetown ebenfalls nicht zu verachten.


Borobudur, Indonesien

Die größte buddhistische Tempelanlage der Welt findest du auf Java, unweit der Stadt Yogyakarta. Erbaut wurde sie zwischen 750 und 850 nach Christus. 76 kleine Stupas, verteilt auf 9 Stockwerken des Tempels, zieren die Hauptstupa in der Mitte. Man sollte auf keinen Fall den Sonnenaufgang von hier verpassen. Auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit, liegt ein dichter Nebel im Tal, was die ganze Szenerie noch magischer erscheinen lässt.


Angkor Wat, Kambodscha

Nicht mehr ganz günstig und überlaufen von Touristen, sind die Tempel von Angkor trotzdem ein absolutes Must-Do. Die ehemalige Stadt Angkor zählte vor ca. 1000 Jahren bereits eine Million Einwohner. Diese hinterließen vor ihrem ungeklärten Verschwinden mehr als 1000 Tempel auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern. Auch wenn es heiß und staubig ist, ein Fahrrad ist die beste Art, die Tempel zu erkunden. Wasser bekommst du überall und du kannst dein eigenes Tempo fahren.


Wat Arun, Bangkok, Thailand

Der eigentlich Name des traumhaft schönen Tempels am Chao-Praya lautet: „Wat Arun Ratchawararam Ratchaworamaha Wihan“. Die Mitte des komplett mit Porzellan-Stücken verziertem Hautturm ist ca. 80 Meter hoch und ist von weitem schon zu erkennen. Auch um den Tempel, gibt es einiges an Bauwerken zu bestaunen. Am besten du nimmst vom großen, liegenden Buddha Bangkoks das nur wenige Cent teure Boot, um den Fluss zu überqueren.


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