Meine neue Lieblingsinsel – Koh Phayam, Thailand

So richtige Geheimtipps in Thailand zu finden, zählt sicher längst nicht mehr zu den einfachsten Dingen. Aber es geht – und Koh Phayam würde ich zumindest jetzt noch als Geheimtipp werten. Zwar ist die Insel unweit von Ranong weder Menschenleer noch geheim, die natürliche Stimmung und die nur schwach entwickelte Infrastruktur machen Koh Phayam jedoch zu einer überraschend erfrischenden Erfahrung.


Stimmung

Auf Koh Phayam geht es unglaublich entspannt zu. Die Reisenden, die man hier antrifft, bedienen jede Altersgruppe. 18-jährige Backpacker treffen hier auf junge Familien und auf den einen oder anderen Rentner, der die Ruhe zu schätzen weiß. Die Musik in den relativ wenigen Bars endet meist gegen 1 Uhr nachts, es gibt jedoch ein paar im Dschungel versteckte Bars, wo einmal in der Woche Partys stattfinden, die dann auch mal länger andauern. Feiersüchtige Idioten findest du hier dennoch eher nicht.

Es gibt auf Koh Phayam keine Autos, nur Scooter. Die Straße zum Longbeach wäre mit dem Auto auch gar nicht befahrbar, denn es handelt sich mehr um einen etwa einen Meter breiten Betonstreifen, der sich durch die Felder und Wälder schlängelt. Insgesamt kann man sagen, dass Koh Phayam ein Paradies für diejenigen ist, die Lust auf eine traumhaft schöne Insel, großartige Strände, ruhige Stimmung und authentisches Ambiente haben.


Was gibts da zu sehen?

Abgesehen von einem Wassertempel unweit des Piers, gibt es auf Koh Phayam wenig Sightseeing. Die Insel ist trotzdem eine Augenweide, denn die Strände und auch das Inselinnere lassen wenig Wünsche offen. Es gibt auf Koh Phayam zwei große Strände und ein paar kleinere. Der große, nördliche Strand heißt Buffalo-Bay.

Den Namen hat er durch die Form der fast geschlossenen Bucht, die von oben an die Hörner eines Ochsen erinnert. Das Wasser ist hier oft so still wie in einem See und die tropische Natur schmiegt sich gemütlich um den Strand.

An der Buffalo-Bay findet man neben grandiosen Badebedingungen eine vielzahl Unterkünfte und Bars, darunter die sagenumwobene Reggae-Bar, welche an ein gestrandetes Piratenschiff erinnert.

Dieser komplett aus Holz konstruierte Komplex verfügt über sämtliche Plattformen und Brücken und serviert gute Drinks und gutes Essen in magischer Atmosphäre und bietet optimale Sicht auf den Sonnenuntergang.

Unweit der Buffalo-Bay befindet sich der kleine und in meinen Augen unübertreffbare Monkey-Beach (Titelbild), ein gnadenlos perfekter Sandstrand mit kristallklarem Wasser und dichter Bewaldung im Nacken. Natürlich gibt es auch hier eine Bar, damit du nicht verdurstest.

Am Longbeach, weiter südlich auf Koh Phayam kann man 50-100 Meter ins Meer hineinlaufen und steht nur bis zur Brust im Wasser. Der Strand ist ewig und deutlich breiter und flacher als an der Buffalo-Bay.

Man findet hier die preiswerteren Unterkünfte und kann auf Grund der Palmen mehr Zeit am Strand und dennoch im Schatten verbringen. Einmal pro Woche gibt es hier eine kleine überschaubare Party in einer Bar, ansonsten heißt es hier Chillen, die Aussicht genießen und einfach mal Zeit vergehen lassen.

Etwa zwei Kilometer weiter südlich vom Longbeach befindet sich ein winziger Strand, der Ao Khor Kyo, den du in den meisten Fällen menschenleer vorfinden wirst, weil man ca. 100 Meter steile Stufen hinabsteigen muss, um ihn zu erreichen. Perfekt für Naturliebhaber die gerne ungestört sind.


Wie komme ich da hin?

Koh Phayam lässt sich nur von der Hafenstadt Ranong erreichen. Es gibt ein normales Boot und ein Speedboat. Während das normale Boot (etwa 5€) bis zu 3 Stunden benötigt, bringt das Speedboot (8€) dich in ca. 45 Minuten bis nach Koh Phayam. Wer keine Unterkunft gebucht hat, lässt sich für 1-2€ mit dem Scooter an entweder den Longbeach oder die Buffalo-Bay fahren. Von dort kann man problemlos zu Fuß auf Suche gehen. Alternativ leihst du dir am Pier direkt einen Roller und bist autark unterwegs (empfohlen).


Sicherheit

Die Straßen auf Koh Phayam sind größtenteils gut befestigt. Manche Abschnitte sind sehr schmal, andere noch nicht so gut befestigt und erfordern eine gewisse Grundsicherheit auf dem Scooter.


Insider-Tipps

  • Ein Besuch (oder viele) des Monkey-Beaches
  • Solltest du dich sicher auf dem Scooter fühlen, kannst du sehr nah an den Monkey-Beach heran fahren. Ja, es geht tatsächlich noch ein bisschen weiter und ja, es gibt noch einen Parkplatz ganz am Ende.
  • Das Bier in den kleinen Shops an der Straße ist deutlich günstiger als in den Bars
  • Sonnenuntergang von der Reggae-Bar aus sehen

Kosten

  • Tagesbudget: 15-30€
  • Schlafen: Bungalow ab 9€
  • Essen: ab 1,50€
  • Bier: 1€ an der Straße, bis zu 3€ in Bars

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