Wohin in Kambodscha?

E2976524-57C9-43BB-B4BF-CC1B16818369 C5F38C09-AD1D-436A-9262-EA63EE0BDEDD
AD32EC4E-3501-4D09-83B5-7818024B93B8 A260D810-25D2-4BFA-8FC1-79CCFD9754DB
89ED1AD3-2233-47F3-B169-47038E657DD9 AF7F0B44-AD6A-4F54-823E-1D7FFCEAD9DE
5FC9AF24-9070-4AFB-9C3E-3A2AD0747F3D 107BEB15-DC97-4DCC-8EDE-81AACCF92C8A

SEHENSWERTES  |  TRANSPORT  |  SICHERHEIT  |  KOSTEN  |  VISUM  |  KLIMA


Heiß, staubig und mit sensationellen Tiefgang. Wenn man die Grenze zu Kambodscha überquert, merkt man gleich, dass hier andere Zustände herrschen. Auf den weniger gut befestigten Straßen geht es chaotischer zu als in Thailand, die Häuser sind heruntergekommener und die Menschen sehen mitgenommener aus.

„Etwa die Hälfte der Bevölkerung Kambodschas ist jünger als 16 Jahre.“

Das alles nimmt Kambodscha aber nicht im geringsten seinen Reiz. Seine rustikalere Seite und seine tragische Geschichte machen Kambodscha zu einem der interessantesten Reiseziele überhaupt.



Der Krieg hat dem Land viel genommen, aber nicht die Seele und nicht den Optimismus der Einwohner. Wer ein wenig mehr Abenteuer sucht als in Thailand zu finden ist und sich hin und wieder an traumhaft schönen Stränden erholen will, wird in Kambodscha fündig werden.


Angkor Wat

Angkor Wat, Siem Reap, Kambodscha

Ganz klar, Angkor Wat muss man gesehen haben (Titelbild). Die gigantische Anlage ist mehr als 1000 Jahre alt und war lange Zeit die heiligste Stätte Südostasiens. Auf Grund der Nähe zu Thailand, ist Siem Reap, die Stadt neben Angkor Wat oft die erste Station nach der Grenzüberquerung. Siem Reap hat sich auf Grund der hohen Touristenzahlen sehr schnell entwickelt und bietet einen hohen Kontrast zwischen der alten, wenig touristischen Straßen und des boomenden Zentrums mit Konditoreien und westlichen Bars, davon sogar eine mit Halfpipe auf dem Dach. Mehr…


Phnom Penh

Von Siem Reap geht es dann für die meisten Reisenden weiter südlich, entweder an die Küste oder nach Phnom Penh. In der recht chaotischen Hauptstadt gibt es alles von interessanten Kriegsmuseen, bunten Märkten bis hin zu den weniger schönen Eigenheiten der Stadt. Bettelnde Kinder und offensichtliche Armut sind sehr stark vertreten und werden sich in deine Reiseerfahrung einfügen. Mehr…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Kambodscha ist eins der wenigen Länder in der Welt in denen es nie einen McDonalds gab.“

Wer genügend Zeit mitbringt und das Land von einer seiner ursprünglichsten Seite sehen möchte, sollte sich auf keinen Fall die 10 Stunden dauernde Bootsfahrt von Siem Reap nach Battambang entgehen lassen.


Battambang

Battambang war für mich eines der Highlights des Landes. Atemberaubende Tempel, Naturschauspiele und der Bambootrain machen diese Stadt zu einem Erlebnis, an das man sich lange erinnert.

„Eine normal Beerdigungszeremonie kostet in Kambodscha übrigens um die 9000 USD. Das ist bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 100 USD extrem viel.“


Kambodschas Strände

An der Küste von Kambodscha angekommen, kann man sich überlegen, ob man die Erfahrungen der letzten Wochen mit Parties und Alkohol verflüssigen möchte oder lieber auf einer der einsamen Inseln bei viel Ruhe die Eindrücke verarbeitet. Sihanoukville ist gleichzeitig Partyort und auch der Verbindungspunkt zwischen dem Festland und vieler Inseln wie Koh Rong und Koh Ta Kiew. Die beiden Inseln könnten nicht unterschiedlicher sein. Die interessanteren Unterkünfte findest du auf jeden Fall auf Koh Ta Kiew. Mehr…


Kampot

Kampot, Kambodscha

Weiter östlich von Sihanoukville findet man die wunderschöne Kolonialstadt Kampot, von der bis heute der beste Pfeffer der Welt kommt. Am Kampot River haben sich ein paar Unterkünfte angesiedelt, die in Sachen Entspannung fast nicht zu übertreffen sind. Mehr…


Koh Tonsai

Wenn einem das noch nicht reicht, kann man unweit von Kampot auch die Insel Koh Tonsai besuchen, wo dann außer Ruhe und Idylle nichts mehr zu finden ist. Auch Strom ist nach 22 Uhr nicht mehr vorhanden. Mehr…


Transport

Flugzeug: Es gibt 3 internationale Flughäfen in Kambodscha. Diese findest du in Siem Reap, in der Hauptstadt Phnom Penh und in Sihanoukville. Solltest du aus einem Nachbarland einreise, macht der Flug eigentlich keine Sinn, den Kambodscha ist nicht besondern groß. Hast du jedoch nur sehr wenig Zeit und möchtest die stressigen, wenn auch sehr interessanten Grenzübergänge umgehen, kann ein Flug schon Sinn machen.

Bus: Busse bringen dich in Kambodscha an jedes Ziel. Es gibt verschiedene Anbieter, von staatlichen bis zu privaten Unternehmen. Teuer sind sie alle nicht, die Qualität der Busse und der Fahrkomfort können bei manchen privaten Unternehmen jedoch so hoch sein, dass sich die Fahrt lohnen kann. Aufregender sind sicher die staatlichen, denn diese kommen seh unregelmäßig, gehen oft kaputt und spielen die bessere Musik.

Zug: Erst seit 2016 fahren in Kambodscha wieder Züge und verbinden die wichtigsten Metropolen wie Phnom Penh mit Battambong, Sihanoukville, Siem Reap und bald auch nach Thailand und Vietnam. Gut zu wissen ist es, dass die Züge oft fast doppelt so lange brauchen wie Busse. Dafür sind die Strecken wunderschön und es gibt weniger Pannen.

Boot: Zu den Inseln vor Kambodschas Küste kommst du natürlich nur mit dem Boot. Ich empfehle, die Fischer persönlich anzusprechen. Wenn du genug Mitfahrer hast, bringen diese dich für wenig Geld zu deiner Trauminsel. Für Strecken wie nach Koh Rong, bist du auf die modernen Boote für Touristen angewiesen.


Sicherheit

Kambodscha ist allgemein ein sicheres Land, wenn auch nicht so sicher wie Thailand. Besonders in den Touristengebieten kommt es vermehrt zu Diebstählen und kleineren Überfällen. Das ist aber in vielen Städten Deutschlands nicht anders und ist kein Grund, das Land nicht zu besuchen. Wie in den meisten Ländern empfiehlt es sich, nachts und allein dunkle Straßen zu meiden und bei Parties besonders auf seine Getränke aufzupassen. Kambodscha ist ein sehr armes Land und Wertgegenstände sollten nicht unnötig präsentiert werden, weil dies Neid erzeugt.


Insider-Tipps

  • Deine Gelegenheit um mal wieder richtig gutes Baguette zu essen.
  • Setze dich vor deiner Reise ein bisschen mit der Geschichte des Landes auseinander!
  • Verlasse das Land nicht ohne eine gute Portion Kampot-Pfeffer gekauft zu haben!

Kosten

  • Tagesbudget: 15-30€
  • Schlafen: Dorm ab 3€, Hotel ab 7€, Bambushütte ab 10€
  • Essen: in Stadt ab 1,50€, auf Insel ab 3€
  • Bier: ab 1€
  • Transport: Bus ca. 1€/h, Tuktuk ca. 2-3€/15min

Visum

  • Visa on arrival möglich
  • Preis schwankt je nach Laune des Beamten zwischen 30 und 50 USD
  • 30 Tage, längerer Aufenthalt nur mit E-Visa möglich

Die beste Reisezeit

  • Allgemein: Nov – Mär

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Lass es mich wissen und schreib einen Kommentar!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑